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| Der seltsamste Traum den ich je hatte |
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Hallo Leute. Ich bin neu hier im Forum und hoffe das ihr mir Tipps geben könnt was meine jüngsten Träume zu bedeuten haben. Ich fange tatsächlich schon an, an meinem Verstand zu zweifeln. Ich möchte nicht lange drum herum reden und würde gerne einmal von meinem letztem Traum erzählen den ich hatte. Der auch bei weitem der gruseligste ist. Ich versuche den Traum so zu beschreiben als würde ich ihn gerade wieder erleben das ich kein Detail, was vielleicht wichtig ist, vergesse.
Ich bin in einem Gebäude das ich aus meiner Schulzeit her kenne. Ich weis nicht wie ich da hingekommen bin und ich weis auch nicht genau warum ich hier bin. Es ist draußen Nacht. Irgendwo im Gebäude sind Menschen die mich suchen und mich töten wollen. Sie verfolgen mich als sei ich irgendeine Bestie. Das ganze hat schon fast das Gesicht einer Hexenverfolgung. Ich weis genau das ich hier abhauen muss und das mich niemand sehen darf. Allerdings sind meine Gefühle gemischt. Auf der einen Seite habe ich Angst das sie mich kriegen, auf der anderen Seite hab ich einen tiefen hass in mir und ich würde gerne gegen diese Menschen kämpfen. Ich weis aber das ich verliere.
Dann fällt mir plötzlich auf das ich nur ein T-Shirt und eine Boxershorts trage. Ich schleiche mich zu einem Fenster und gucke nach draußen. Das Fenster ist im Erdgeschoß und davor ist eine Wiese. Leise mach ich das Fenster auf und kletter raus. Dann leg ich mich ganz flach ins Gras und kann beobachten wie mich die Leute suchen. Und Plötzlich ist neben mir ein kleines Mädchen. Ich kenne das Mädchen gar nicht. Sie ist noch ein Kind aber ich weis das ich ihr trauen kann. Sie zeigt leise auf ein paar Schuhe die ich anziehe. Dann rennen wir so leise aber so schnell wie möglich in einen Wald abseits.
Und ab jetzt wird es wirklich seltsam und gruselig.
Dieses Mädchen gibt mir zwei Messer. Sie sagt zu mir das ich die brauchen werde.
Ich sehe mich um und stelle fest das ich mitten auf einem Kinderspielplatz stehe. Alles ist total neu. Als wäre der Spielplatz erst gebaut worden. Und ich sehe ein Schild. Auf dem Schild steht geschrieben "Diesen Platz bitte nicht Überfallen, Überfallen Verboten". Dann wird mir etwas klar. Die Welt in der ich bin ist völlig gespalten in Arm und Reich. Arme die wie Räuber alles überfallen was sie kriegen können und Reiche die die Armen um jeden Preis aus ihrer Welt weg haben wollen.
Jedenfalls gehe ich wieder zum Waldrand zurück. Von hier aus kann ich auf das Schulgebäude sehen.
Vor mir auf dem Boden liegt eine tote Frau. Ganz entsetzlich verstümmelt. Und habe das Gefühl das es meine Freundin ist, ich bin mir aber nicht sicher ob sie es ist.
Ich bin aber nicht traurig. Ich habe vor zurück zu gehen zu dieser Schule und gegen diese Leute mit den Messern zu kämpfen. Vorher jedoch hebe ich die tote Frau vor mir auf und binde sie an ein Kreuz. Dann zünde ich die tote an um sie zu Ehren. Plötzlich schreit sie laut auf. Ein einziger langezogener Schrei. Dann ist sie ruhig. Ich erkenne dann das es wirklich meine Freundin ist.
Ich weis genau das die Leute die mich suchen den Schrei gehört haben. Dann sehe ich sie, wie sie mit Lampen auf den Waldrand zu kommen. Ich nehme meine Messer und gehe auf sie zu.
Dann bin ich aufgewacht bevor irgendwas weiter passiert ist.
Ich war schweißgebadet und mein Körper war angespannt wie verrückt.
Ich habe zwar versucht zu Googeln was das bedeuten könnte. Aber ich habe nur etwas bezüglich der erfolgreichen Flucht gefunden.
Ich wäre sehr Dankbar wenn jemand von euch versuchen würde das zu deuten.
Marcel.
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| Beitrag vom 07.03.2010 - 12:27 |
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| Re : Der seltsamste Traum den ich je hatte |
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Moderator 63 Beiträge - Traumdeuter
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schön detailiert, so mag ich das ...
also dein traum hat von grund auf eine klare dualistische symbolik wie sie im buche steht.
er bringt den ständigen inneren widerstreit zwischen licht und dunkel, gut und böse, wie er in jedem von uns mehr oder minder ständig in gange ist zum ausdruck. natürlich bringst du nicht wirklich leute um, sondern es ist der kampf mit und zwischen deinen wesensteilen.
es ist nacht, also bist du dabei auf der dunkleren seite bzw. schicht deines selbst unterwegs.
wer einen solchen traum hat, ist jedenfalls kein gedankenloser mensch, der die welt konsumiert, sondern jemand der sich über sich selbst gedanken macht.
ein intensiver und symbolschwangerer traum, der bestimmt nicht angenehm war. ich könnte mir zudem vorstellen das du im wachleben vor größeren entscheidungen stehst, die den inneren widerstreit auf die bühne des traumlebens gerufen haben. die frage die der traum aufwirft ist dann, welcher seite du nachgeben willst oder aber auch ob du bereit bist dich für einen weg zu entscheiden auf dem du mit konventionen brechen musst, auch wenn dies bedeutet dich mit dem was du der lichten seite deines selbst zuordnest, in dieser sache oder grundsätzlich, in widerspruch stehst.
grüsse
nomad
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| Beitrag vom 18.03.2010 - 17:40 |
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